Alumni im Gespräch: Interview mit Ronja Schmidt

20. März 2025

Erfahrt, wohin der Karriereweg unserer Absolvent*innen nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildungen geführt hat – in unserer Serie „Meet our Alumni“. In diesem Interview stellt sich Ronja Schmidt vor, die im Sommer 2023 erfolgreich ihren Abschluss als Fremdsprachenkorrespondentin an der Euro Akademie Nürnberg gemacht hat.

I. Persönliche & berufliche Entwicklung 

1. Könntest du dich bitte kurz vorstellen?

„Hi, mein Name ist Ronja Schmidt und ich habe an der Euro Akademie in Nürnberg im Sommer 2023 meine Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondentin erfolgreich absolviert.” 

2. Was hat dich damals dazu bewogen, an der Euro Akademie deine Ausbildung zu absolvieren? 

 „Es war eher Zufall – ich wusste, dass ich etwas mit Sprachen machen wollte und bin dabei auf die Euro Akademie gestoßen. Nachdem ich mir Bewertungen und Meinungen ehemaliger Schüler*innen angesehen hatte, die durchweg positiv waren, habe ich mich näher mit der Institution beschäftigt. Das Beratungsgespräch hat mich dann endgültig überzeugt und somit habe ich direkt meinen Schulvertrag unterschrieben.” 

3. Wie sah dein Karriereweg nach dem erfolgreichen Abschluss aus? Welche Stationen hast du durchlaufen? 

„Nach meiner Ausbildung entschied ich mich, ins Ausland zu gehen. Daher bewarb ich mich beim Veranstaltungsteam der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU in Brüssel – mit Erfolg. Dort war ich ein Jahr lang tätig, bis Ende August 2024.“

4. In welcher Position und in welchem Unternehmen/Branche arbeitest du derzeit?

„Seit September 2024 arbeite ich bei Hogan Lovells in München als Personal Assistant.” 

II. Studium & Einfluss auf den Karriereweg 

5. Inwiefern hat deine Ausbildung dich auf deinen jetzigen Beruf vorbereitet? 

„Meine Ausbildung hat mich sehr gut auf meinen jetzigen Beruf vorbereitet, vor allem da ich viel im Sekretariatsbereich arbeite und oft mit Sprachen zu tun habe. Ich übersetze E-Mails und Fachdokumente sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch. Das hohe Niveau der Ausbildung hat mir geholfen, in der Praxis professionell und mit hohen Standards zu arbeiten, was mir in meinem jetzigen Job nun sehr zugutekommt.” 

6. Gab es bestimmte Kurse, Projekte oder Lehrkräfte, die dich besonders geprägt haben? 

„Ja, besonders Herr Donald Smith hat mich stark geprägt. Wir waren auf einer Wellenlänge, und er hat mich immer ermutigt, neue Dinge zu wagen. Er war sehr motiviert und half mir, aus meiner Komfortzone herauszukommen. Besonders beim Dolmetschen, als ich sehr nervös war, hatte er eine beruhigende Art, die mir half, mich zu konzentrieren. Er hat mich immer gefordert und das war sehr wertvoll für meine professionelle sowie persönliche Entwicklung.” 

7. Welche Kompetenzen oder Soft Skills aus deiner Ausbildung helfen dir heute am meisten? 

„Besonders viel aus dem IT-Bereich, wie Word, PowerPoint und Excel, hat mir sehr geholfen. Ein riesiger Dank geht an Frau Prötzsch, die uns in diesem Bereich so viel Wissen vermittelt hat. Diese Fähigkeiten nutze ich jeden Tag in meiner Arbeit. Aber auch meine Kommunikationsskills haben sich deutlich verbessert, besonders beim Small Talk. Es hat mir enorm geholfen, auf andere Menschen zuzugehen und nun Gespräche souverän zu führen.” 

8. Hattest du während deiner Ausbildung ein klares Berufsziel oder hat sich dies erst später entwickelt? 

„Während meiner Ausbildung hatte ich eine “Vorstellung”, die sich später jedoch geändert hat. Zunächst wollte ich in einer Botschaft arbeiten, aber mittlerweile bin ich sehr glücklich mit meiner aktuellen Position in einem großen Unternehmen. Es hat sich alles somit sehr positiv entwickelt und ich freue mich über die Erfahrungen, die ich bisher sammeln konnte.” 

III. Herausforderungen & Erfolge 

9. Was waren die größten Herausforderungen auf deinem Karriereweg und wie hast du diese gemeistert? 

„In meiner früheren Position war ich nicht wirklich zufrieden, was mich mental sehr belastet hat. Daher habe ich frühzeitig nach neuen Jobmöglichkeiten gesucht. Dieser Prozess hat mir geholfen, wirklich klar zu werden, was mir wichtig ist und worauf ich bei einer neuen Position achten muss. Diese Erfahrung hat mich gelehrt, wie wichtig es ist, auf die eigene Zufriedenheit und die richtigen Rahmenbedingungen zu achten.” 

10. Gibt es ein besonderes Erfolgserlebnis oder einen Meilenstein, auf den du besonders stolz bist? 

„Ich bin sehr stolz darauf, frisch durch die Probezeit in meinem jetzigen Job gekommen zu sein und inzwischen viel Verantwortung übernommen zu haben. Es ist ein toller Meilenstein, der mir gezeigt hat, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen habe.” 

IV. Rückblick & Tipps für Studierende 

11. Wenn du zurückblickst: Was würdest du deinem jüngeren Ich während der Ausbildung raten? 

„Mache dir nicht so viele Sorgen, alles wird sich fügen. Ich habe mir oft unnötig Gedanken gemacht, wenn etwas nicht sofort geklappt hat, und bin dann in einen Job gegangen, der nicht zu 100 % zu mir gepasst hat. Am Ende habe ich aber über einen Umweg einen wirklich großartigen Job gefunden und das hätte ich mir in der Ausbildung öfter vor Augen führen sollen: Es gibt immer einen Weg/Ausweg.” 

12. Welche Tipps hast du für aktuelle Studierende und junge Absolvent*innen, die eine ähnliche Karriere anstreben? 

„Gib nicht auf, auch wenn der Bewerbungsprozess frustrierend ist und man immer wieder Absagen bekommt. Es kann verlockend sein, zu denken, dass man es nie schaffen wird. Aber bleib dran – der richtige Job wird definitiv kommen, es braucht nur manchmal ein wenig Geduld und Durchhaltevermögen.” 

 

Das Interview führte: Jill Semidei
Bild: Jill Semidei

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.